Detailhandelsfachpersonen beraten, unterstützen und bedienen Kundinnen und Kunden auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen. Sie führen anspruchsvolle Beratungs- und Verkaufsgespräche in der lokalen Landessprache und in einer Fremdsprache.
Detailhandelsfachpersonen suchen kreative Lösungen für ihre Kundinnen und Kunden und arbeiten selbständig. Nebst der Beratung sind die Warenbewirtschaftung sowie die Warenpräsentation wichtig. Je nach betrieblichem Schwerpunkt gestalten sie produkt- und dienstleistungsorientierte Einkaufserlebnisse oder betreuen einen Online-Shop. Die gesamte Ausbildung ist handlungskompetenz- und praxisorientiert ausgerichtet.
Die Internetseiten Bildung Detailhandel Schweiz und DIE REFORM vermitteln einen guten Überblick über die Ausbildung und das Berufsbild der Detailhandelsfachleute.
Ausbildung
Lernende haben die Möglichkeit, begleitend oder nach der Lehre eine Berufsmittelschule zu besuchen und die eidgenössische Berufsmaturität zu erlangen.
Drei Lernorte
Die Ausbildung im Betrieb und in der Berufsfachschule Winterthur wird ergänzt durch überbetriebliche Kurse, die für alle Lernenden obligatorisch sind. In den überbetrieblichen Kursen (ÜK) werden weitere praktische Grundlagen des Berufs vermittelt.
Dauer
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Sprachliche Voraussetzungen
Für die Ausbildung als Detailhandelsfachperson werden gute mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse vorausgesetzt (mind. B2).
Hier finden Sie eine Übersicht über das Anforderungsprofil Detailhandelsfachperson.
Bei Lernenden, welche die Ausbildung bilingual absolvieren möchten (Deutsch und Englisch) werden sehr gute Deutschkenntnisse (C1) und solide Grundkenntnisse in Englisch (B1) vorausgesetzt.
Eine Übersicht der Sprachniveaus finden Sie hier.
Abschluss
Detailhandelsfachperson mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)